Vorheriger Vorschlag

6 - Wie kann man eine Beteiligung vorschlagen?

Alle Einwohner*innen – unabhängig vom Alter und ihrer Nationalität – sowie juristische Personen haben das Recht, eine Beteiligung vorzuschlagen. 

weiterlesen
Nächster Vorschlag

3 - Was sind die Grundsätze für Bürgerbeteiligung in Rostock?

  • Frühzeitige Beteiligung
    Beteiligung in Rostock beginnt zu einem frühen Zeitpunkt, so dass es im Rahmen der Beteiligung ausreichend Gestaltungsspielräume für die Einwohner*innen Rostocks gibt. 
  • Klarheit über die Ziele und Rahmenbedingungen der Beteiligung
weiterlesen

Infografik zum Ablauf des Annotationsprozesses

Markiere eine Textstelle und mit einem Klick kannst du die betreffende Stelle kommentieren. Klicke einmal auf eine buntmarkierte Stelle, um dir die dazugehörigen Kommentare anzeigen zu lassen.

4 - Wer koordiniert in Rostock die Bürgerbeteiligung?

4.1 Koordinierungsstelle / Mitwirkungsbüro

Ein Büro für Bürgerbeteiligung koordiniert die Beteiligung in Rostock. Es beim Oberbürgermeister als Stabsstelle angesiedelt und somit keiner anderen Abteilung unterstellt. Das Büro arbeitet neutral und transparent.

Folgende Aufgaben hat das Büro für Beteiligung: 

  • Planung, Organisation, Durchführung und Kommunikation von Beteiligungsprozessen
  • Vergabe von externen Aufträgen (z.B. bei Werbekampagnen, Beteiligungen oder bei der Bewerbung) 
  • Vorschläge für Beteiligung werden angenommen, Rücksprache mit Fachämtern, Erstellung einer Übersicht aller Vorschläge, Veröffentlichung der Vorschläge
  • Qualifizierung und Beratung der Mitarbeiter*innen aus der Verwaltung, wenn diese eine Beteiligung durchführen
  • Pflege und Aktualisierung der Vorhabenliste anhand von Rückmeldungen der Fachämter
  • Information der Öffentlichkeit zu laufenden Beteiligungsverfahren

Das Büro verfügt über ausreichend personelle und finanzielle Ressourcen. 

Die Mitarbeiter*innen verfügen über einschlägige Kompetenzen im Bereich Beteiligung, insbesondere mit Blick auf: 

  • (sozialwissenschaftliche) Methodenkompetenz
  • Moderation
  • Jugendbeteiligung
  • Lernfähigkeit
  • Zielgruppenorientierung

Bei der Durchführung von Beteiligungsveranstaltungen, aufsuchender Beteiligung sowie bei der Ansprache, Vernetzung und Aktivierung der Zivilgesellschaft arbeitet das Büro für Bürgerbeteiligung während der Pilotphase – mit Option auf Verlängerung – mit einem freien Träger zusammen. 

4.2 Gremium / Runder Tisch / Beirat

Ein unabhängiges und paritätisch besetztes Gremium für Bürgerbeteiligung wird eingerichtet, in der verschiedene Perspektiven der Zivilgesellschaft,  Ortsbeiräten, Ausschüssen sowie Verwaltung vertreten sind. 

Folgende Aufgaben hat das Gremium für Beteiligung: 

  • Impulse geben zur kontinuierlichen Verbesserung der Beteiligungskultur
  • Beratung des Büros für Beteiligung sowie der Bürgerschaft bei Beteiligungsfragen und Vorschlägen zur Durchführung von Beteiligungen
  • Kontrolle, ob die Qualitätskriterien in laufenden Beteiligungsprozessen eingehalten werden. 
  • Evaluation von Beteiligungsprozessen

Die AG konnte sich noch nicht auf eine Variante einigen. Zur Diskussion stehen folgende Varianten: 

Variante 1:  
Es wird ein „Kompetenzpool“ von Personen aus den oben benannten verschiedenen Bereichen aufgebaut. Wird eine Beteiligung vorgeschlagen, so kommen aus diesem Pool eine festgelegte Anzahl von jenen Personen zusammen, die sich inhaltlich gut mit dem Thema auskennen. Auf diese Weise wird die Entscheidungskompetenz auf verschiedene Personen aufgeteilt und einem Machtungleichgewicht kann entgegengewirkt werden. 

Variante 2:  
Es wird ein Gremium aus den oben benannten verschiedenen Bereichen aufgebaut. Die Zusammensetzung orientiert sich dabei an der paritätischen Zusammensetzung der AG Leitfaden , wobei Vertreter*innen aus den Ortsbeiräte mit vertreten sein sollten

 

Die neuesten Beiträge

Annotation vom 03.12.2018 - 9:17
Annotation vom 02.12.2018 - 20:07
Annotation vom 02.12.2018 - 20:03
Annotation vom 02.12.2018 - 19:55
Annotation vom 02.12.2018 - 19:52